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Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen


Auf dieser Seite beantworten wir Ihnen Fragen, die von Patienten immer wieder gestellt werden.

 


Was sind die Ursachen für Zahn- und Kieferfehlstellungen?

Für Zahn- und Kieferfehstellungen gibt es erbliche Ursachen wie z. B. die Nichtanlage bzw. Überzahl von Zähnen, ein Missverhältnis zwischen Zahn- und Kiefergröße oder die Rücklage des Unterkiefers. Als erworbene Ursachen für eine Fehlstellung gelten z. B. Lutschgewohnheiten, Mundatmung, Schluckstörungen sowie der frühzeitige Verlust von Milchzähnen und bleibenden Zähnen.

 

Warum sollen Zahn- und Kieferfehlstellungen unbedingt behandelt werden?

Zahn- und Kieferfehlstellungen beeinträchtigen Funktion und Ästhetik des Gebisses. Sie können nicht nur zu Fehlbelastungen einzelner Zähne sondern auch zu Kiefergelenksbeschwerden führen. Sehr eng stehende und daher schwer zu reinigende Zähne erhöhen das Kariesrisiko. Auch Parodontalerkrankunen (Erkrankungen des Zahnfleischs) können durch eine kieferorthopädische Behandlung vermieden werden.

Nicht zuletzt gelten psychologische Gründe. Die Korrektur einer Zahn- und Kieferfehlstellung, unter der manche Patienten Jahre und Jahrzente lang gelitten haben, steigert das Selbstwertgefühl enorm.

 

Wann sollte mit der Behandlung begonnen werden?

Das erste Mal sollten Kinder mit ca. vier Jahren einem Kieferorthopäden vorgestellt werden. Je früher nämlich eine Fehlstellung erkannt wird, desto leichter lässt sich der beste Zeitpunkt für den Beginn einer Behandlung festlegen. Außerdem werden durch die Untersuchung in diesem Alter bestehende "schlechte" Angewohnheiten wie Lutschen, gestörte Nasenatmung etc. festgestellt.

Prinzipiell ist zu sagen, dass ein Therapiebeginn in nahezu jedem Alter möglich ist. Auch bei Erwachsenen sind Korrekturen aus funktionellen und ästhetischen Gründen sinnvoll und auch immer häufiger.

 

Können Zähne durch die Verwendung von Brackets geschädigt werden?

Bei gründlicher und regelmäßiger Reinigung der Zähne: NEIN!

Unsere Patienten werden vor Beginn der  Behandlung genauestens über die richtige Reinigung ihrer Zähne instruiert und während der Behandlung immer wieder kontrolliert.

 

Verursacht eine festsitzende Zahnregulierung Schmerzen?

Abgesehen von der Eingewöhnungsphase, die in der Regel eine Woche dauert und unterschiedlich unangenehm empfunden wird, können die Zähne bei gewissen Kontrollterminen für kurze Zeit empfindlich erscheinen. Durch die Verwendung der neuen selbstligierenden Brackets, bei denen geringer Druck auf die Zähne ausgeübt wird, ist das heute aber praktisch nicht mehr der Fall.

 

Verschieben sich die Zähne nach Abschluss der Behandlung wieder?

Diese Gefahr besteht auch bei einem optimalen Behandlungsergebnis. Daher gehört zu einer kieferorthopädischen Behandlung auch die so genannte Retentionsphase. Während dieser Zeit werden die Zähne mittels einer herausnehmbaren Nachtspange - bzw. heute sehr häufig mit einem sog. fixen Retainer - stabilisiert. Dabei wird in der Innenseite der Schneidezähne ein dünner Draht geklebt. Dabei gilt: je länger, desto besser!

Dr. Birgit Schmidgruber